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Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Die TfP ist eines der drei staatlich anerkannten Richtlinienverfahren neben der Verhaltenstherapie und der Psychoanalyse. Das bedeutet, dass sie aufgrund von Wirksamkeitsstudien durch den Wissenschaftlichen Beirat als verlässliches Verfahren anerkannt wurde und in den Leistungskatalog der Krankenkassen übernommen wurde. Sie darf nur von entsprechend ausgebildeten Ärzten und Diplompsychologen durchgeführt werden. Der Ausdruck „tiefenpsychologisch“ verweist darauf, dass neben der Bearbeitung akuter Symptome und Krisensituationen auch tiefer liegende, also unbewusste innerseelische Konflikte, in die therapeutische Arbeit einbezogen werden.

Was die TfP gegenüber anderen therapeutischen Verfahren auszeichnet, ist zum einen ihr Fokus auf zwischenmenschliche Beziehungen und zum anderen, dass es nicht allein um Symptombeseitigung geht, sondern auch um persönliche Reifung. Es geht also auch darum, die emotionalen Grundlagen dafür zu legen, ein zufriedeneres und erfüllteres Leben führen zu können. Der eigentliche therapeutische Prozess wird durch die therapeutische Beziehung getragen und ist so einzigartig, wie jede individuelle Lebensgeschichte.

In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie geht es also darum, sich mit lebensgeschichtlich (in Beziehung zu wichtigen Bezugspersonen) erworbenen inneren Konfliktmustern auseinander zu setzen bzw. mangelhaft verinnerlichte Kompetenzen der Selbst- und Beziehungsregulation nachreifen zu lassen. Die Behandlung findet im Gegenübersitzen statt. Den Rahmen der Behandlung bildet die vertrauensvolle Beziehung zwischen Patient und Therapeut. Ziel der Psychotherapie ist es diese belastenden Erfahrungen bzw. inneren Konflikte bewusst zu machen, zu verstehen und zu bearbeiten. Es geht dabei nicht nur um ein intellektuelles Erkennen unbewusster Zusammenhänge, sondern auch um das emotionale Erleben der dazugehörigen Gefühle. So können Sie sich selbst näher kommen und ein vertieftes Selbstverständnis gewinnen. Im Rahmen der therapeutischen Beziehung können emotionale Blockaden aufgelöst und das Bild von sich und anderen verändert werden. Dadurch können Sie emotionale Entlastung erleben und neue Fähigkeiten im Umgang mit sich selbst und anderen entwickeln. Damit legen Sie die Grundlage dafür, Ihre Beziehungen zu anderen zufriedenstellender gestalten zu können und gewinnen so neue Handlungsspielräume.

 

Folgende Symptome sind mit der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie erfolgreich behandelbar:
  • Ängste
  • Depressionen
  • Zwänge
  • psychosomatische Beschwerden
  • Selbstwertprobleme
  • Arbeitsstörungen (Leistungsblockaden, Burn-out)
  • Beziehungsstörungen (Partnerschafts- und Familienkonflikte)
  • Lebenskrisen (Trennungen; Trauerfälle; chronische Erkrankungen)
  • Sinn- und Identitätskrisen (unklare Zielvorstellungen und Lebensentwürfe, Unklarheit bzgl. der sexuellen Identität)
  • soziale Kontaktstörungen
  • Suchtprobleme

 

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